Kondensatbildung an Fenstern

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Kondensatbildung an Fenstern

Beitragvon roman699 » Do Nov 11, 2010 20:21

Hallo Mi(e)tbewohner,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es nur mir so geht, oder ob es mehrere betrifft:

Soabld es draußen kälter wird, beschlagen ab den Abendstunden alle Fenster in der Wohnung!
Zum Teil nur am unteren Rand, jedoch im Schlafzimmer stehen regelrecht die Tropfen!
Mehrmaliges Stoßlüften am Tag sowie elektronisch geregelte Heizkörper bringen absolut keine Besserung.

Das Barometer zeigt eine Luftfeuchtigkeit von 65-70% :shocked: an, bei Temps. zwischen 21° (Schlafzimmer) bis 23°(Wohnzimmer)!!!
Kann ja nicht sein, dass nach dem morgentlichen Aufstehen zuerst mal die Fenster abgewischt werden müssen, oder?

Bin seit "Eröffnung" also Feb. 2007 in meiner Wohnung und das Spiel beginnt jeden Herbst/ Winter aufs Neue... :dash:
Hat sonst noch jemand diese Probleme, liegts an den Fenstern? Ist der Bau noch feucht? RTFM

Danke für jegliches Feedback
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon brummbär » Fr Nov 12, 2010 9:50

Das hört sich gar nicht gut an - es friert ja noch gar nicht draußen.
Ich habe im Winter (trotz Heizen) dieses Problem, wenn es draußen wirklich sehr kalt ist -> Minusgrade -> hat etwas mit dem Taupunkt zu tun

In deinem Fall: schau, dass du diese Wahnsinnsluftfeuchte herunter bekommst, die ist extrem und viel zu hoch. Ich weiß, das hört sich einfacher an, aber versuche ordentlich durchzulüften und die Heizung dann voll aufzudrehen. Sollte sich dann bei wiederholtem Lüften usw. nichts tun, muss es wohl an etwas anderem liegen.......

Ansonsten kann es natürlich auch sein, dass die Fenster etwas haben und/oder sonstige Probleme bestehen......
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon brummbär » Fr Nov 12, 2010 18:20

Hallo, mir ist noch etwas eingefallen.

Es gibt die Möglichkeit eine Undichtheit (z.B. Fenster) und Wärmebrücken (mangelhafe Wärmedämmung) zu messen mittels "Sekundenthermometer".
Es gibt ein solches Infrarotmessgeräte bei Conrad: VOLTCRAFT® IR 900-30S Infrarot-Thermometer http://www.conrad.at/ce/de/product/1009 ... HERMOMETER

Anwendung: wenn der Messwert am Fensterglas bei z.B. einer Außentemperatur von 6 Grad z.B. 10 Grad beträgt und du aber eine Innentemperatur von 21 Grad hast, ist eine Wärmebrücke am Fenster sehr wahrscheinlich. Frag, ob die Hausverwaltung dir diesbezüglich weiterhilft, da ein solches Gerät doch um die Euro 100 kostet. Durch Handauflegen kann dir aber niemand sagen, was nun das Problem ist - das sollte unbedingt gemessen werden, wenn du durch Lüften und ordentliches Heizen nicht weiterkommst.

Ich hoffe, du kannst dieses Problem lösen - würde mich freuen, wenn du schreibst, was dabei herausgekommen ist.
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon roman699 » Sa Nov 13, 2010 15:17

Danke mal fürs Erste! Das mit dem Taupunkt war mir klar.
Unklar ist mir jedoch wie diese hohe Luftfeuchtigkeit zustande kommt... :huh:
Ich bin zwar übers Wochenende nicht in der Wohnung, habe aber die Heizung entsprechend raufgedreht.
Werde durch vermehrtes Lüften an die Sache herangehen und dir weiter berichten.
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Tobias » Mo Nov 15, 2010 10:37

Ähnliche Probleme gab (gibt?) es auch in anderen Häusern, vielleicht ist in folgenden Threads auch etwas von Interesse dabei:

Moselgasse 6
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Wumms1 » Mo Nov 15, 2010 13:41

Tobias hat geschrieben:Ähnliche Probleme gab (gibt?) es auch in anderen Häusern, vielleicht ist in folgenden Threads auch etwas von Interesse dabei:

Moselgasse 6
Moselgasse 8


wollte auch darauf hinweisen ....

wohne seit 2006 in der Moselgasse 6 und habe immer wieder in der Heizsaison das gleiche Problem - Antwort von Buwog bzw. Porr: Lüften und Heizen ... nutzt aber nicht wirklich was weil ich keine 30 Grad in der Wohnung brauche :whistle: also in der Früh und am Abend - WISCHEN
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Velibor » Do Nov 18, 2010 17:56

Hier findet man einige Infos über Kondenswasser: WENN SICH KONDENSWASSER BILDET

Ist aus dem Benutzerhandbuch für Moselgasse 12 - nehme an, es gilt für jeden Haus in Monte Laa, weil die sehr ähnlich gebaut sind.
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Velibor » Di Nov 23, 2010 17:05

Hallo Roman699,
hat sich dein Problem entschärft – haben die Infos geholfen, oder „stehst du schon unter der Wasser“? :wink:
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon roman699 » Di Nov 23, 2010 20:05

Hallo Velibor,

danke für die Nachfrage...
Nach ca. 1 Woche mit noch mehr Lüften und Heizen hat sich eine kleine Besserung eingestellt.
Es stehen keine Tropfen mehr, aber am unteren Fensterrand (ca. 25-35mm, sowohl Schlaf- als auch Wohnzimmer/ Küche) ist alles feucht und angelaufen.
Aktuell im Schlafzimmer 21°C bei 60% Luftfeuchtigkeit :whistle:

Werde morgen losziehen um es mit einer "passiven" Unterstützung zu versuchen, like:
http://www.amazon.de/UHU-Luftentfeuchter-450g-neutraler-Duft/dp/B000KJP0VA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1290538869&sr=8-1

Wenn sich dann keine deutlich Verbesserung der Lage einstellt muss ich wohl mit schweren Geschützen auffahren.

An die Hausverwaltung wenden hat wirklich Null Sinn... RTFM :shakehead: :thumbDown:

Ich berichte weiter...

Grüße
Roman
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Alfred » So Dez 19, 2010 17:58

roman699 hat geschrieben:Nach ca. 1 Woche mit noch mehr Lüften und Heizen hat sich eine kleine Besserung eingestellt.
Es stehen keine Tropfen mehr, aber am unteren Fensterrand (ca. 25-35mm, sowohl Schlaf- als auch Wohnzimmer/ Küche) ist alles feucht und angelaufen. Aktuell im Schlafzimmer 21°C bei 60% Luftfeuchtigkeit

Wir haben diese Woche (wegen der Kälte draußen) eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit (unter 30 %) in der Wohnung. Trotzdem sind die Fenster unten 2 - 3 cm beschlagen. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit (unter 40%) ist für die Atemorgane nicht gesund, also sollte man nicht die Luftfeuchtigkeit zu stark senken.
Beschlagene Fenster zeigen, dass die Fensterscheiben zu kalt sind.
Fenster beschlagen wegen Kältebrücken, ungünstiger Warmluftführung durch Fensterbänke, etc.
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Wolferl » So Dez 19, 2010 18:14

Alfred hat geschrieben:Fenster beschlagen wegen Kältebrücken, ungünstiger Warmluftführung durch Fensterbänke, etc.


Richtig.
Ab +6° jedes Jahr das selbe Spiel, ich wische jeden Tag in der Früh das Wasser weg, Schimmel am Silikon habe ich dadurch keinen - die Luftfeuchtigkeit hat bei mir ~56% Spitze (ist kein Problem), nach 5 Minuten Stoßlüften dann auf ~33% - nur nach dem Wäschewaschen ist es stärker - ist klar, irgend wo hin muß das Wasser ja verdunsten :smile:
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon mimisikü » So Dez 19, 2010 19:20

wir haben auch seit Anbeginn Probleme mit beschlagenen Fenstern ab einer Aussentemperatur von ca. 5 °C und abwärts und es nervt so dermaßen, täglich wische ich die Fenster und bei diesen strengen Frosttemperatur wie jetzt , muß ich sogar eingerollte Handtücher oder dergleichen auf die Fensterbänke legen sonst hab ich in der Früh Lacken :thumbDown: . Nicht nur dass das Silikon schimmelt (und sich durch nix mehr entfernen lässt :crazy: ) haben bei uns auch die Halterungen von den Jalousin zu rosten begonnen :shocked: - echt ärgerlich, und mit konsequenten Lüften ändert sich da gar nichts!!
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Wumms1 » Mo Dez 20, 2010 0:06

im Grunde können wir nichts dagegen tun, die Häuser wurden aus dem Boden gestampft - wärmegedämmt und vor dem Verputzen nicht ausgetrocknet - wo soll die Feuchtigkeit denn hin .... :huh:

Ich gehe davon aus, daß ich ewig im Winter wischen werde ... ich habe noch zusätzlich das Problem, daß sich in der Heizsaison die Eingangstüre verzieht - aber genau um 2mm zu wenig, daß ich eine Neue bekommen würde - ist immer genial wenn ich die Türe von außen aufsperren möchte, dann muß ich mit voller Kraft die Tür zu mir ziehen, daß sie sich sperren läßt :pissed: .... somit ist das Wasser an den Fenster noch eine Lapalie
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon Alfred » Mo Dez 20, 2010 0:31

Das habe ich aus einem anderen Forum zum Thema:
wichtig ist, dass ausreichend Warmluft zu den Fenstern kommt: Heizkörper drunter, Fensterbank nicht zu breit, kein Vorhang. wenn Kondensation am Rahmen, ist evtl. Dichtung nicht dicht genug (evtl. Fenster einstellen). sonst stündlich stoß- und querlüften.

Anderer Beitrag aus demselben Forum:
Das Problem ist meiner Meinung nach, dass der Taupunkt auf der Innenseite des Fensters liegt. Der sollte aber zwischen den beiden Scheiben liegen, weil dort keine Luftfeuchte ist. Da hilft es entweder die Raumtemperatur zu erhöhen, oder neue Fenster einbauen.

Bei 20°C Lufttemperatur kommt es je nach relativer Luftfeuchte zu folgenden Taupunktstemperaturen:
40% rel. Luftfeuchte: 6°C
50% rel. Luftfeuchte: 9°C
60% rel. Luftfeuchte: 12°C
70% rel. Luftfeuchte: 14°C
Das heißt: Geht man von einer "gesunden" Luftfeuchte von 50% bei 20 °C aus (bei 22 Grad ist die relative Luftfeuchtigkeit geringer, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann), so fällt die Luftfeuchtigkeit an Flächen aus, die kälter als 9 °C sind.
Bei einer Außentemperatur von -10°C hat es an der Innenseite der Fenster folgende Temperatur:
Isolierglasfenster (80er-Jahre) (Uw-Wert 1,9 bis 2,7 W/m²K) +4°C bis +8°C
Wärmeschutzfenster (Uw-Wert 0,5 bis 1,1 W/m²K) +15°C bis +18°C
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Re: Kondesatbildung an Fenstern

Beitragvon mimisikü » Mo Dez 20, 2010 10:17

Wumms1 hat geschrieben:im Grunde können wir nichts dagegen tun, die Häuser wurden aus dem Boden gestampft - wärmegedämmt und vor dem Verputzen nicht ausgetrocknet - wo soll die Feuchtigkeit denn hin .... :huh:

Ich gehe davon aus, daß ich ewig im Winter wischen werde ... ich habe noch zusätzlich das Problem, daß sich in der Heizsaison die Eingangstüre verzieht - aber genau um 2mm zu wenig, daß ich eine Neue bekommen würde - ist immer genial wenn ich die Türe von außen aufsperren möchte, dann muß ich mit voller Kraft die Tür zu mir ziehen, daß sie sich sperren läßt :pissed: .... somit ist das Wasser an den Fenster noch eine Lapalie


das Problem mit der Wohnungstür hatten wir auch, stand damals (im ersten Winter) mit hungrigen schreienden Neugeborenen vor der verschlossenen Wohnungstür und konnte aus eigener Kraft nicht mehr rein :pissed: .GsD half mir damals ein Nachbar!! Hand damals sofort ein email an den damaligen Hausverwalter geschrieben und Tage später waren 2 Handwerker da, ich glaub das waren Tischler oder so. Die haben geflucht beim Arbeiten, lauter Pfuscher am Werk meinte sie und was auch immer sie getan haben, wir haben seither nur minimale Probleme beim Sperren.
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