Der einzige Unterschied ist, dass sie in ihren eigenen Betten schlafen

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Nach der Arbeit geht es schnell nach Hause, die Kleine holen. Und dann gibt es schon Programm mit den Nachbarn, oder eben neu gewonnenen Freunden….es ist nicht ausgemacht, aber unsere Tochter sieht zwei, drei Freundinnen, die Kinder von Freunden sind. Die sind schon fast wie Geschwister. Zum Teil sind sie hier, zum Teil auf der anderen Stiege. Meistens treffen wir uns ohne Absprache zufällig im Kindergarten und sagen: „Na machen wir etwas!“ Oder die Kinder sagen schon von alleine: Können wir euch heute besuchen? Dann rennt das eigentlich so, dass wir meistens auch gemeinsam Abend essen: Die Kinder spielen und die Mütter tratschen und kochen nebenbei. Vielleicht ist es auch, weil ich mir eine Großfamilie wünsche, aber es ist finanziell nicht real, fünf Kinder zu haben. Es ist finanziell einfach unmöglich, diesen Traum zu erfüllen. Ich habe selber zwei Geschwister und bei uns war es schon so, dass wir die Freunde mitgenommen haben. Es hat immer gewurlt von Kindern und meine Mutter hat immer für alle gekocht. Ich glaube, ich lebe das einfach weiter so aus. Meine Tochter hat keine Geschwister, aber dadurch, dass die Freunde fast jeden Tag da sind, hat sie doch welche. Der einzige Unterschied ist, dass sie in ihren eigenen Betten schlafen.

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