Pressemitteilung der Bürgerinitiative Gebäudegestaltung Monte Laa – bigg.montelaa.net Wien, 18.4.2010
Bürger kritisieren bei gut besuchtem
Lokalaugenschein geplante Hochhäuser am Monte Laa
Am
Samstag, 17.4.2010, trafen um 13 Uhr beim Campus Monte Laa Vertreter
der Bürgerinitiative Gebäudegestaltung (BIGG) Monte Laa, interessierte
Anrainerinnen und Anrainer sowie die Fraktionsvertreter Josef Kaindl
(SPÖ), Henriette Frank (FPÖ), Alfred Hoch (ÖVP) und Thomas Redl (Grüne)
zusammen. Bei dem rund 2-stündigen Rundgang um den Bauplatz der
geplanten drei bis zu 110 Meter hohen Türme zeigte die Bürgerinitative
die konkreten Problempunkte zu Schattenwurf, Verkehrsanbindung, Wind,
Lärmschutz, und die unmittelbare Nachbarschaft der Hochhauswände zu
Kindergarten, Spielplatz und Schule auf. In einer offenen Diskussion
wurde Kritik an der Bürgerinformation im Rahmen des
Flächenwidmungsverfahrens geäußert, und Fehlinformation angesprochen.
"Wir
haben nachgemessen: Die zukünftige U-Bahn-Station Troststraße liegt
über 800m vom Standort der Hochhaustürme entfernt", veranschaulichte
Maximilian Hantsch-Köller, Sprecher der Bürgerinitiative, die
Diskrepanz zwischen den zuletzt kolportierten 400m und der Realität.
Ebenso kritisierte die Bürgerinitiative die fehlende öffentliche
Projektpräsentation vor Einreichung der Flächenwidmung. "Dies
entspricht nicht den Richtlinien des Wiener Hochhauskonzepts."
Nach
Abgabe von an die 1000 ablehnenden Stellungnahmen im Rahmen des
Flächenwidmungsverfahrens zeigte nun auch dieser Lokalaugenschein, dass
die Bewohner von Monte Laa das Hochhausprojekt nicht kommentarlos
hinnehmen und ihre Wohngegend keine zweite Wienerberg-City werden soll.
Die
Veranstaltung wurde auch von den engagiert mitdiskutierenden Bezirks-
und GemeindepolitikerInnen als sehr positiv bewertet. Alle
ParteienvertreterInnen boten ihre Unterstützung in Richtung Einberufung
einer Bürgerversammlung an.
Rückfragen und weitere Informationen: bigg@montelaa.net http://bigg.montelaa.net 0676
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